Hygiene fängt im Aufzug an!

Hygiene fängt im Aufzug an!

In deutschen Krankenhäusern infizieren sich nach Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums im Jahr 400.000 bis 600.000 Menschen*

Aufzüge sind Knotenpunkte in öffentlichen Gebäuden und bieten Keimen aufgrund der starken Frequentierung hervorragende Wachstumsbedingungen. Überraschenderweise finden sie jedoch im Hygienekonzept der meisten Krankenhäuser  wenig bis keine Beachtung.

Das wollen wir bei Vestner ändern – mit einem Aufzugssystem, daß Keime verhindert und aktiv bekämpft.

In diesem neuen Aufzugssystem verbinden wir das Wissen und Normen über hygienegerechte Apparate und Anlagen mit den neuesten Erkenntnissen aus Forschung und Entwicklung zu den Themen keimabweisende Oberflächen und keimtötende Systeme.

Spezielles Augenmerk legen wir hier vor allem auf:

  • die Gestaltung
  • die verwendeten Materialien
  • die Systemintegration und  Technik

Gestaltung

Keime lieben raue Oberflächen, spitze Winkel und all jene Flächen, die schwer zu reinigen sind.  Sprich die Gestaltung verlangt nach weniger Ecken und Kanten und mehr offenen Winkeln; leichte Schrägen und bündige Abschlüsse sind horizontalen Flächen und Vertiefungen vorzuziehen. Selbst Schrauben, Bolzen oder Nieten sollten vermieden werden oder müssen leicht zu reinigen sein und dürfen kein offenen Gewinde und Vertiefungen haben.

Hygiene fängt im Aufzug an!

Auch die Bedienfelder im Aufzug lassen sich in keimfreundlich und keim-unfreundlich unterteilen.

Bei den hier abgebildeten Bedienfeldern lässt sich erkennen, wie unterschiedlich die Abnutzungen und damit verbunden auch die Keimbelastung sein kann. 

 

Bedienfeld A: 
  • Geschossnummer eingestanzt; dennoch keine Blindenschrift
  • Abnutzung mit bloßem Auge deutlich erkennbar
  • Keimbelastung aufgrund Abnutzung der Oberfläche und damit rauer Struktur sehr hoch
Bedienfeld B:
  • Geschossnummern sind Erhebungen; Blindenschrift
  • keine gravierenden Abnutzungen
  • In Folge auch deutlich geringere Keimbelastung

Die Keimbelastung im ersten Beispiel ist aufgrund der „keimfreundlichen“ Gestaltung nahezu doppelt so hoch, wie im unteren.

 

Materialien

Neben der Gestaltung spielen auch die Oberflächen bzw. dafür verwendeten Materialien eine zentrale Rolle bei der Hygiene im Aufzug.

Zum Einsatz sollten antimikrobielle Wandbeläge kommen, welche das Pilz- und Bakterienwachstum hemmen. Oberflächen mit besonderer Kratz- und Stossfestigkeit sind ebenso ratsam wie mikrobielle Fugenmasse, mit spezieller antibakterieller Wirkung gegen Bakterien und Schimmelwachstum.

Neben der Anforderung, Keimen und Bakterien das Festsetzen und Vermehren zu erschweren, ist die automatische Desinfektion ein weiterer wichtiger Schritt bei der Konstruktion eines Hygiene-Aufzugs.

 

Desinfektions-Systeme

Durch die Integration spezieller elektrostatischer Filtersysteme wird die Luft im Aufzug gereinigt. Diese Systeme entziehen der Luft Staub und Keime und sammeln diese in Filtern, die in regelmäßigen Abständen gereinigt bzw. ausgetauscht werden. Zusätzlich erzeugen Plasmacluster Ione bzw. Radikale, die auf die Oberflächen von Keimen und Staub einwirken und diese im besten Fall töten.

Auch der Einsatz spezifischer Lichtsysteme mit UV-Strahlen sorgt für eine automatische Desinfektion. Unterschiedliche Mikroorganismen besitzen eine

individuelle Sensitivität gegenüber UV-Strahlung. Vor allem UV-C Strahlung führt zu einer Schädigung der DNA von Bakterien und Keimen, wodurch eine Replikation und somit die Vermehrung gestoppt wird.

Damit kann durch den unsichtbaren Teil der UV-Strahlung die Zunahme von Mikro-Organismen auch in Aufzügen unterbunden werden.
Neben Details wie Strahlungsintensität und –dauer haben hier auch die verwendeten Oberflächen Einfluss auf die Wirksamkeit. Bspw. verringern die Mikroschatten an rauen Oberflächen die Intensität und damit den Grad der Desinfektion.

All die dargestellten Punkte geben einen Hinweis darauf, welche Möglichkeiten und „Angriffspunkte“ es gibt, um herkömmliche Aufzüge an die hygienischen Anforderungen in Kliniken und Krankenhäusern bzw. allen stark frequentierten Plätzen anzupassen.

Zu guter Letzt noch eine Übersicht, die an einigen Beispielen verdeutlicht, durch welche Maßnahmen, kritische, sprich durch hohe Keimbelastung gefährdete Bereiche hygienischer und damit sicherer gestaltet werden können. 

Hygiene fängt im Aufzug an!

Quelle:
*http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/op-schwester-beklagt-zu-viele-krankenhaus-keime-14451702.html

Vestner GmbH , RAS GMBH

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