Bewerbungstipps vom Recruiter

Bewerben bei VESTNER: Darauf kommt es bei der Bewerbung an.

Mathias Waldmannstetter:

«Die Bewerbung muss zur Stelle passen»

Mathias Waldmannstetter, Recruiter bei VESTNER Aufzüge, berichtet über den Bewerbungsprozess bei VESTNER und worauf es bei einer Bewerbung wirklich ankommt.

Herr Waldmannstetter, bei Vestner kann man sich über ein Karriereportal bewerben. Warum haben Sie dieses System?

Mit dem Bewerbermanagement-System ist die Verwaltung der Bewerbungen einfacher. Dadurch ist die Bearbeitungszeit einer Bewerbung deutlich gesunken. Und auch die Fehlerquote hat sich verringert. Keine Bewerbung wird vergessen, was ohne technische Unterstützung leider passieren kann.

Es gibt tausende Tipps, wie die Bewerbungsunterlagen gestaltet werden sollen. In wenigen Worten, was ist für Sie bei einer Bewerbung wichtig?

Das kann ich in 3 Stichworten sagen: Übersichtlichkeit, Aussagekraft, Vollständigkeit. Insbesondere die Aussagekraft bezogen auf die Stelle ist wichtig. Ganz einfach: Die Bewerbung muss zur Stelle passen.

Wie lang muss das Anschreiben sein und was sollte unbedingt drinstehen?

Ich antworte mit einer Floskel: So kurz wir möglich, so lang wie nötig. Entscheidend ist, dass ich die Motivation des Bewerbers für die jeweilige Stelle herauslesen kann und warum ein Bewerber sich für die offene Stelle für geeignet hält.

Fehler können passieren. Welche Fehler in Bewerbungen stören Sie?

Es kommt immer wieder vor, dass in der Anrede Herr und Frau vertauscht werden. Immer wieder bekommen wir auch Bewerbungen mit falschen Firmennamen. Da wünsche ich mir schon eine gewisse Sorgfalt.

Dann kommt das Bewerbungsgespräch. Wie können sich Bewerber darauf vorbereiten?

Ich erwarte von den Bewerbern, dass sie sich über VESTNER informieren und die Aufgaben der Stelle verinnerlicht haben.

Alle Bewerber fürchten sich vor klassischen Fangfragen wie «Was sind Ihre Stärken bzw. was sind Ihre Schwächen»? Stellen Sie auch solche Fragen?

Ich stelle diese Fragen normalerweise nicht, da man dazu immer die gleichen Antworten hört. Ich versuche über offene Fragen etwas über die Persönlichkeit und Professionalität des Bewerbers herauszufinden. Ich stelle zum Beispiel die Frage «Was waren die größten Herausforderungen und Erfolge bei ihrer letzten Stelle?».

Wie entscheiden Sie, ob ein Bewerber zu VESTNER und zur Stelle passt oder nicht? Man kann ja den Menschen nicht in den Kopf gucken…

Die Vorstellungsgespräche finden mit der Fachabteilung statt. Nach dem Gespräch bewerten wir zusammen die Qualifikation des Bewerbers, aber auch sein Auftreten. Danach entscheiden wir zusammen, ob der Bewerber zu VESTNER passt.

Das Vorstellungsgespräch ist schon eine Weile her. Dürfen Bewerber anrufen und nachfragen?

Das ist bei VESTNER meistens nicht notwendig. Nach dem Gespräch vereinbaren wir einen Zeitpunkt, wann wir uns melden, oder wann sich der Bewerber bei uns meldet. Ich lege großen Wert darauf, dass wir diese Absprachen einhalten. Die Wertschätzung, die wir von den Bewerbern erwarten, müssen wir gleichfalls an den Tag legen.

Und jetzt noch Ihr persönlicher Tipp: Wie kann ich mit meiner Bewerbung in Ihrem Kopf bleiben?

Da kann ich nur wiederholen, was ich bereits gesagt habe: Die Aussagekraft bezogen auf die Stelle muss vorhanden sein. Ich erwarte nicht, dass der Bewerber sich grafisch verkünstelt oder irgendwelche besonderen Schriftarten verwendet. Wichtiger ist, dass der Bewerber zeigt, dass er zur offenen Stelle passt. Und diese Bewerbungen bleiben mir dann auch im Kopf.

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